Weizen - gesund und vielseitig, des Bäckers liebstes Kind.

Weizen ist seit Jahrtausenden ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Weltweit trägt er dazu bei, Menschen satt zu machen und mit Kohlenhydraten und Eiweiß zu versorgen. Brote und Backwaren aus Weizenvollkorn liefern außerdem jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

Reine Weizenvollkornbrote oder Mischbrote aus Weizen, Roggen und anderen Zutaten gehören regelmäßig auf den Tisch. Sie sorgen für einen guten Start in den Tag, liefern als Pausenbrote neue Energie und sind die Basis für ein gesundes Abendbrot. Und so sind Weizenmischbrote in Nordrhein-Westfalen bis heute die beliebteste Brotsorte. Trotzdem ist Weizen seit einigen Jahren in Verruf geraten - völlig zu unrecht.

Nur wenige Menschen müssen auf Weizen verzichten

Lebenswichtige Fettsäuren in gutem Brot

Viele Menschen sind heute zutiefst verunsichert: Weizen soll dick und krank machen? Man soll Weizen komplett von seinem Speiseplan streichen? Das behaupten manche Kritiker und schreiben Autoren populärer, leider oft nicht seriöser "Ratgeber". Völliger Humbug, beruhigen Ernährungswissenschaftler. Die meisten Menschen vertragen Weizen ohne Probleme. Es gibt lediglich drei kleine Gruppen, die wirklich auf Weizen verzichten oder den Genuss einschränken müssen:

- Menschen mit Zöliakie. Sie können das Gluten im Weizen und anderen Getreidesorten nicht verdauen

- Menschen mit einer Weizenallergie. Sie reagieren auf Weizenproteine mit allergischen Symptomen wie Durchfall und Juckreiz.

- Menschen mit einer Weizensensitivität. Sie vertragen Weizen aus anderen Gründen schlecht.

Wer meint, zu einer der drei Gruppen zu gehören, sollte dies fachmännisch abklären lassen und nicht einfach auf Verdacht auf Weizen verzichten. Helfen können spezialisierte Ärzte, zum Beispiel Allergologen, und zertifizierte Ernährungsfachkräfte.

 

Lange Teigführung macht Weizenbrote gut bekömmlich

Ernährungswissenschaftler empfehlen Rapsöl

Zum Glück nichts gefunden, aber das Weizenbrot oder Brötchen liegt trotzdem schwer im Magen? Dann hat der Bäcker bei der Herstellung vermutlich mehr Zusatzstoffe statt Zeit investiert. Lässt er Vorteig und Teig dagegen über viele Stunden ruhen und reifen, braucht er keine Backhilfsmittel. So handhaben es traditionelle Bäcker seit Urzeiten. Und so entstehen bei DLS gut bekömmliche Weizenbrote nach allen Regeln des alten Bäckerhandwerks. Denn während der Teig ruht, werden Stoffe, die möglicherweise schwer verdaulich sind, abgebaut.

Bio-Weizen für Baguette, Brötchen und Kuchen

Frische Brötchen und Croissants

Frische Brötchen und Croissants zum Frühstück, süße Hefeteilchen zur Kaffeepause. Dazu knusprige Baguettes, herzhaftes Ciabatta: "Für alle Kleingebäcke, die schmecken, brauchen wir Weizen", sagt David Lee Schlenker. Das liegt an seinem milden Geschmack und seinen hervorragenden Backeigenschaften. Dafür ist das Gluten, also Klebereiweiß, verantwortlich. Es sorgt für elastische Teige und lockere Backwaren. Daher stellt DLS täglich nicht nur 60 verschiedene Brotsorten her, sondern backt außerdem 40 Sorten Brötchen und Kleingebäck. Die meisten davon mit Weizen - natürlich direkt aus Hennef.

Linktipps für weitere Infos bei Verdacht auf Zöliakie und Co.

Seriöse Informationen zur Zöliakie, Weizenallergie und Weizensensitivität finden sich auf den Webseiten der Deutschen Zöliakie Gesellschaft und des Deutschen Allergie- und Asthmabund.

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